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📖Deutsch3.-5. Klasse

Verben konjugieren mit Endungen

Verben sind Tu-Wörter: spielen, lachen, gehen, lesen. Sie verändern sich, je nachdem wer etwas tut. „Ich spiele" klingt anders als „du spielst" oder „wir spielen". Diese Veränderung heisst Konjugation. Sie funktioniert nach einem festen System: das Verb hat einen Stamm (der gleich bleibt) und eine Endung (die sich ändert). Wenn du das System einmal kennst, kannst du jedes neue Verb richtig anpassen.

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    Den Stamm finden

    Das Verb in der Grundform endet auf -en (spielen, lachen, gehen). Lass das -en weg, der Rest ist der Stamm. Beispiele: spielen → „spiel", lachen → „lach", gehen → „geh". Manche Verben haben nur -n statt -en (sammeln → „sammel"), die sind die Ausnahme.

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    Die sechs Personalpronomen kennen

    Wer handelt? Dafür gibt es sechs Wörter: ich, du, er/sie/es (Einzahl) und wir, ihr, sie/Sie (Mehrzahl). Sie zeigen, welche Person das Verb tut. „Ich spiele" → ich. „Sie spielen" → mehrere Personen. „Sie spielen" (mit grossem S) ist die Höflichkeitsform an eine erwachsene Person.

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    Die sechs Endungen lernen

    Jede Person bekommt eine eigene Endung: ich → -e, du → -st, er/sie/es → -t, wir → -en, ihr → -t, sie/Sie → -en. Diese sechs Endungen sind das Herz der Konjugation. Sie funktionieren bei (fast) jedem Verb gleich.

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    Stamm und Endung zusammensetzen

    Du nimmst den Stamm und hängst die Endung an. Beispiel mit „spielen" (Stamm: spiel): ich spiel-e, du spiel-st, er spiel-t, wir spiel-en, ihr spiel-t, sie spiel-en. Bei manchen Stämmen brauchst du ein Hilfs-e damit es flüssig klingt: arbeiten → du arbeit-est (statt arbeit-st).

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    Stammwechsel bei manchen Verben (für 5. Klasse)

    Bei einigen Verben verändert sich auch der Stamm, nicht nur die Endung. Das Muster: e → i (lesen → du liest, er liest) oder a → ä (fahren → du fährst, er fährt). Das passiert NUR in der du- und er-Form. Wir sagen „wir lesen, ihr lest, sie lesen" ohne Wechsel. Solche Verben musst du dir merken: lesen, geben, helfen, sehen, schlafen, fahren, laufen, fallen.

Schritt 1 von 5

Beispiel zum Mitrechnen

Beispiel 1: spielen (regelmässig)

ichspiel-e
duspiel-st
er/sie/esspiel-t
wirspiel-en
ihrspiel-t
sie/Siespiel-en

Der Stamm spiel bleibt gleich. Nur die Endung wechselt.

Beispiel 2: lesen (mit Stammwechsel e → i)

ichles-e
dulies-t
er/sie/eslies-t
wirles-en
ihrles-t
sie/Sieles-en

In der du- und er-Form wird aus les ein lies. Im Plural bleibt es les.

Die sechs Endungen

ich-e
du-st
er/sie/es-t
wir-en
ihr-t
sie/Sie-en

Tipps und häufige Fehler

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    Häufiger Fehler: wir-Form und sie/Sie-Form haben beide die Endung -en. Das ist richtig so. Wer handelt erkennst du am Pronomen davor: „wir spielen" vs „sie spielen".

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    Wenn der Stamm auf s, ss oder z endet, hat die du-Form nur -t (nicht -st). Beispiel: tanzen → du tanzt (nicht „du tanzst"). Genauso: küssen → du küsst, reisen → du reist.

  • !

    Manche Verben sind unregelmässig und folgen dem System nicht: sein, haben, werden, gehen. Diese musst du einzeln auswendig lernen wie Vokabeln.

Jetzt zum Üben

Diese Pakete trainieren genau diese Methode:

  • Wortarten · Nomen, Verben, Adjektive→
  • Verben · Zeitformen Präsens, Präteritum, Perfekt→
  • Wortarten erkennen→
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