
Pino wacht im Laubhaufen auf
Tief unter einem grossen Haufen aus braunen Buchenblättern liegt Pino, ein junger Igel. Er schläft schon seit dem letzten Herbst. Ganz still, ganz zusammengerollt, klein wie ein dunkler Stein. Plötzlich kitzelt etwas seine Nase. Es riecht warm. Frisch. Erdig. „Hmpf“, brummt Pino und blinzelt. Über ihm rascheln die Blätter, und ein dünner Lichtstrahl findet seinen Weg bis ganz nach unten zu ihm. „Ah“, denkt Pino. „Ich glaube, es ist Frühling.“ Vorsichtig schiebt er ein Blatt nach dem anderen zur Seite und steckt seine schwarze Nase in die kühle Morgenluft.